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PulsYoga im Interview mit René Sturm, dem Tennis Doppel-Weltmeister der Senioren zum Thema „Tennis und Regeneration mit Yoga“

 

40:0, Forty Love, und wer da als derjenige mit der 0 nicht ins Schwitzen kommt, ist ziemlich abgebrüht. In jedem Fall aber ist er oder sie Tennisspieler, und als solcher an dieser Stelle genau richtig. Denn mit Yoga und Blackroll lässt sich neben dem typischen Tennisarm (Gibt es den überhaupt? Dazu später mehr) noch ganz anderes kurieren, vorbeugen und verbessern. Aber zuerst: Was ist Tennis eigentlich, auf Bewegungen und den Körper bezogen? Es ist harte Arbeit und volles Programm. Es ist ein azyklisches Rückschlagspiel, und als solches verlangen Dir Vor- und Rückhand, Volleys am Netz, Aufschlag, Lob, Topspin, Abstoppen und Überkopfspielen einiges ab.

Wenn du viel auf dem Tennisplatz stehst: Hast du Rückenprobleme und oder Kopfschmerzen? Das bleibt nur wenigen im „weißen Sport“ erspart. Warum eigentlich? Gründe und Ursachen gibt es ungefähr so viele wie Symptome und Verletzungen. Was sehr schnell auffällt, ist beispielsweise schon die Grundhaltung. Vorgeneigt, den Kopf nach oben. Muskuläre Dysbalancen entstehen da fast schon automatisch. Dazu die einseitige Belastung; oft sind obere Rückenmuskulatur der Schlagarmseite und die untere Rückenmuskulatur der Gegenseite durch die ständige Rotation besonders stark ausgeprägt. „Besonders stark“ heißt dabei automatisch: nicht ausgeglichen. Im Ungleichgewicht. Durch Sprungbewegungen und permanente Richtungswechsel in höchstem Tempo, mit Blick auf den Ball und die Bewegung des Gegners, wächst die physische Herausforderung weiter an. Was parallel dazu häufig ebenfalls wächst: der Schmerz. Im Rücken, in den Schultern, im Nacken, in der Hüfte, in den Knien, sogar Kopfschmerzen sind bei Tennisspielern häufig zu beobachten. Die stärker beanspruchten Muskeln, Muskelgruppen und vor allem Faszien neigen zur Verkürzung, wiederum im direkten Gegenpart die weniger beanspruchten Muskeln zu Abschwächung. Und da Faszien auch so etwas wie dein physisches Gedächtnis sind, ist ein Training ohne Ausgleich doppelt kontraproduktiv. Denn die Faszien merken sich, wo viel passiert und du dich intensiv bewegst – und wo nur wenig. Dysbalancen werden damit immer stärker, verfestigen sich, gehen tiefer.

Ungleichgewichte zwischen den einzelnen Wirbelsäulen-Abschnitten sind im Tennis fast schon an der Tagesordnung. Das gezielte Einwirken auf die Faszien mittels Yoga, unterstützt von der Blackroll oder dem TMX Trigger, gibt den Wirbeln mehr Bewegungsspielraum und nimmt den Druck. Wirbel werden weniger aufeinander gepresst, was dir die Mobilisation und Rotation erleichtert. Dazu kommt mangelndes oder holpriges Zusammenwirken zwischen Bauch-, Rücken-, Gesäß- und Oberschenkelmuskeln … Moment. Matchball. Denn wenn es um das Zusammenspiel von Muskeln geht, und vor allem darum, dass dieses harmonischer und reibungslos abläuft, spätestens dann kommen die Faszien ins Spiel.

 

Doppelfehler: fehlender Ausgleich und falsche Angewohnheiten

Klar ist auch Tennis ein Sport, der von Grund auf gelernt und mit Experten trainiert werden sollte. Wer selbst Tennis spielt oder gespielt hat, weiß aber: Oft steht man dann doch allein auf dem Platz, und schnell schleichen sich Fehler ein. Das Aufwärmen wird verkürzt, die Technik schludrig, die Bewegung zu ruckartig, die Beine werden nicht optimal eingesetzt – das führt zum Spiel-, Satz- und Match-Verlust, und noch häufiger zu gesundheitlichen Problemen oder sogar schwerwiegenden Verletzungen. Beim Aufschlag angefangen: Denk dir einmal kurz die Bewegung durch. Starke Streckung der Wirbelsäule, seitliche Neigung und Rotation des Körpers, hohe Belastung aller Wirbelsäulenabschnitte, erst dann wird der Ball optimal beschleunigt.

Geht die Beinarbeit in die falsche Richtung, läuft’s auch beim Ergebnis schief. Denn dein Körper funktioniert nun mal als Einheit, nicht getrennt voneinander. Deine Beine sind die Basis und sorgen für die optimale Kraftübertragung über die Wirbelsäule, Schultern, Oberarbeit, Ellbogen und Handgelenk bis in die Hand und die Finger am Schläger. Das alles sollte fließend vor sich gehen mit einem Training, das dich genau darauf vorbereitet und das diese Bewegungsabfolge automatisiert. Ohne Überanstrengung, ohne Fehlbelastung, ohne Dysbalancen. Yoga, Yogaboard von Strobel&Walter, Blackroll & TMX Trigger können dich ins Gleichgewicht bringen, im übertragenen wie im tatsächlichen Sinn. Sie helfen dir dabei, dass nicht deine Wirbelsäule alles abfangen muss. Ganzheitlich gekräftigt verteilst du den Druck gleichmäßig über den ganzen Körper und hältst deinen Schwerpunkt in deiner Mitte. Dabei unterstützen gerade auch die Balanceübungen im Yoga u.a. auch mit dem Yogaboard.

 

Mit 200 km/h in die Überdehnung?

In 1000 Stunden Tennis 0,08 Verletzungen – das ist erst mal nicht viel. Sagt uns Dr. Jochen Wagner (https://www.orthopraxis-wagner.de/sportarten ) und verrät auch gleich, dass akute Verletzungen auf dem Tennisplatz in den allermeisten Fällen die unteren Extremitäten betreffen. Plötzliche Stopps, schnelles Drehen, abrupte Richtungswechsel und Abbremsen greifen Kapseln und Bändern an oder werden durch Umknicken verletzt. Da spielt natürlich mehr als in anderen Sportarten der Bodenbelag eine Rolle, denn der wechselt häufig zwischen Asche und Sand, Halle Hartplatz und Teppichboden. Was übrigens – zumindest bei Profis – nur extrem selten auftaucht, ist die Epicondylopathia humeri radialis, im Fachjargon kompliziert, im Volksmund Tennisarm bzw. Tennisellbogen genannt. Fast schon ein Mythos, unter dem überraschend wenig Tennisspieler leiden. Stattdessen schlagen mit über 20 Prozent in der Häufigkeitstabelle Schulterverletzungen zu Buche. Denn, nicht vergessen oder unterschätzen, Tennis ist ein Überkopfsport und als solcher eine extreme Belastung. Als eindrucksvoller Vergleich: Aufschläge erreichen bei Damen und Herren gleichermaßen mittlerweile über 200 km/h. Das heißt für deinen Körper, selbst wenn es bei dir nicht ganz viel anzeigt, Überdehnung der vorderen Gelenkkapsel.

Noch einmal zu den 200 km/h, denn die bleiben im Kopf. Und zeigen anschaulich, über welch anspruchsvolle Sportart ich spreche, wenn es um den weißen Sport mit den bespannten Schlägern geht. Noch mehr als der „starke Fuß“ im Fußball führt die einseitige Belastung über den favorisierten und trainierten Schlagarm im Tennis zum Ungleichgewicht. Noch mal im Klartext: Auf der dominanten Schlagseite zeigt sich häufig eine vermehrte Außenrotationsfähigkeit; die Innenrotation ist dagegen eingeschränkt. Die Dysbalance taucht also nicht nur links/rechts auf, sondern auch innerhalb des jeweiligen Arms. Eine fehlende Gesamtbeweglichkeit des Schultergelenks generell kompensieren Tennisspieler meist mit Bewegungen aus der Brustwirbelsäule. Wenn du im Geist jetzt deine eigenen Bewegung durchgehst: Gut möglich, dass dir selbst das erst dann auffällt, wenn du hier Schmerzen hast. Denn auf Dauer führt diese Fehlbewegung unter anderem zu einer enge unter dem Schulterdach, dem sogenannten Schulterimpingement. Zentrale Region, wie so häufig: das Schlüsselbein.

 

Geheimtipp für die Tennistasche

Der kleine gelbe Filzball gehört dazu, logisch, ohne ihn kein Tennismatch. Damit ist Tennis vielleicht die Sportart, die Yoga mit Blackroll am ähnlichsten ist. Denn zum Beispiel der Blackroll-Ball erinnert an die Filzkugel, auch wenn das Blackroll-Original einige Vorteile hat – er ist fester, gibt nicht nach und hilft so beim gezielteren Einsatz.

Hast du bei dir selbst schon beobachtet, dass du im Wettkampf ganz anders auftrittst als im Training? Gerade im Tennis ist ein extremer Unterschied zwischen beiden Disziplinen häufig zu beobachten. Eigene Gedanken kontrollieren, Kräfte bündeln, Ablenkungen links und rechts des Platzes liegen lassen. Vielleicht ist er im Tennis nicht dein erster Gedanke aber: Der Atem hat auch hier eine tragende Rolle. Bei jedem Schlag generierst du einen zusätzlichen Kraftimpuls durch aktives Ausatmen – klingt oft wie Stöhnen, kennt der geneigte TV-Zuschauer und belächelt das oft. Dem Spieler auf dem Court hilft’s. Dir auch? Gut so! Da geht sogar noch mehr: Über gezieltes Verlangsamen des Ausatmens kannst du deine Herzfrequenz absenken, um deine Konzentration zum Beispiel voll und ganz auf den Aufschlag zu lenken. Und wenn es ums Verlangsamen geht, bringt uns das zur Regeneration. Passivere Yogaübungen erreichen tiefere Bindegewebsschichten und wirken ausgleichend – siehe oben, Stichwort „Finde Deine Mitte und bleib dort“. Dann klappt’s gleich sehr viel besser auf dem Tenniscourt.

Nutze Yoga mit Blackroll, TMX Trigger und das Yogaboard als deine Co-, Fitness- und Mentaltrainer, die hartnäckige Verspannungen lösen, dich stabilisieren und mit gezielter Wirkung auf Hüft-, Bein-, Schulter-, Bauch- und Armmuskulatur stärken. Alle Tools, die deine Koordination optimieren, dir bei Warm Up und Cool Down assistieren. Deine Doppelpartner, die Verkürzungen und Verhärtungen entgegenwirken und dir beim verlorenen Satz ein „Kopf hoch“ einflüstern.

 

René Sturm

Bei meinem Interviewpartner muss derzeit keiner mehr sagen "Kopf hoch", denn René Sturm ist amtierender Tennis-Doppel-Weltmeister der Senioren. Der Darmstädter belegt aktuell im Einzel in der Deutschen Rangliste Platz 35 und in der ITF Weltrangliste Rangliste  Platz 148 der Senioren (Herren 50). Seit dem er fünf Jahre alt ist kann man ihm seinen Tennisschläger nicht mehr aus der Hand entreißen. Ein leidenschaftlicher Spieler durch und durch, der für den TC Pfungstadt spielt. Seit vielen Jahren zählt er zu den besten Spielern in Hessen in seiner Altersklasse und hat auch schon für Pfungstadt in der 2. Bundesliga aufgeschlagen. Wenn man seine Erfolge liest, glaubt man nicht, dass der Doppel-Weltmeister kurz vor seinem Titel einen schweren gesundheitlichen Einschlag kassierte. Beim Warmspielen vor einem Match erlitt René vor 2015 einen Herzinfarkt. Mit einer schnellen Fahrt vom Tenniscourt ins Krankenhaus wurde durch den Einsatz eines Stents das Schlimmste vermieden. Allerdings folgten weitere kleinere gesundheitlichen Einschränkungen und Operationen während seiner Rehabilitationsphase. Ungeschlagen nach dem Einschnitt schmuggelte er tatsächlich seinen Tennisschläger mit in die Reha. René Sturm ist rastlos, lebt für seinen Sport und liebt das Leben. Seine Reha beendete er gesund und mit einigen Umstellungen. Zwei Jahre später - zu seinem 50. Geburtstag beschenkte er sich und seinen kleinen Sohn mit einer Reise in die USA, wo er sich nebenbei auch für die dort stattfindenden Weltmeisterschaften anmeldete, ohne jemals an einen Titel zu denken. Doch es kam anders. Mit seinem Doppelpartner Ralph Schmücking und beflügelt durch den Motivationsspruch von Johnny Heimes „Du musst kämpfen“ auf ihren Shirts holten sie sich dann den hart erkämpften Titel. Sie schlugen dabei auch einige ehemalige Top ATP Spieler, wie z.B. Karsten Braasch, der immer noch zu den besten Spielern der Welt in seiner Altersklasse zählt.

Heute – ein halbes Jahr nach seinem Titelgewinn, treffe ich den Prokurist des Energieversorgers ENTEGA zum Interview und zu einem gemeinsamen Yogatraining.

 

PY: Hallo René, wie geht’s dir?

RS: Sehr gut, danke, Shida.

PY: Wie fühlt es sich an, Doppel-Weltmeister im Tennis zu sein?

RS: Es ist ein einzigartiges Gefühl, manchmal wirkt es etwas fast surreal. In einer Sportart die man liebt, einen WM-Titel zu erringen, ist schon was ganz besonderes, was einem keiner mehr nehmen kann.

PY: Hast du dir so etwas je erträumt?

RS: Geträumt davon vielleicht, aber nie gedacht, dass das tatsächlich eintrifft. Bei den Mannschaftsspielen bin ich bei den Doppeln öfters draußen geblieben, da hat der WM-Titel bei meinen Teamkollegen natürlich besonders für Belustigung gesorgt. Sie haben sich alle sehr für mich gefreut.

PY: Hast du nach deinem Herzinfarkt etwas gravierend in deinem Leben verändert? Wie geht so etwas?

RS: Ja, ich habe einige ungesunde Angewohnheiten abgestellt und auf etwas cholesterinreduzierte Ernährung geachtet. Ich muss natürlich auch ein paar Medikamente einnehmen. Ich trainiere abwechslungsreicher und gehe nicht mehr so sorglos mit mir um. Ich bin sicher achtsamer geworden. Ich gehe regelmäßig zu Kontrollterminen, zu meinem Physiotherapeuten und demnächst unterziehe ich mich einer Leistungsdiagnostik. Ein Asket werde ich sicher nicht,  ich denke, ich bin immer noch der René wie vorher (lacht).

PY: Trainierst du ergänzend zum Tennis in einer anderen Form?

RS: Ich betreibe ein wöchentliches Ganzkörpertraining, das bei meinem Arbeitgeber ENTEGA angeboten wird, laufe regelmäßig und nutze auch die Faszienrolle zur Regeneration. Dafür spiele ich etwas weniger Tennis. Mehr ist durch Beruf und Familie zeitlich auch nicht drin.

PY: Hast du Erfahrung mit dem TMX Trigger oder einem Balanceboard?

RS: Ich trainierte in der Reha auf einem Wackelboard und bekam auch schon Behandlungen mit einem Holztriggerstab oder wie man die nennt.

PY: Wie waren diese Erfahrungen für dich?

RS: Ich empfand das Wackelboard als sehr anstrengend, da dort Muskeln aktiviert wurden, die ich bislang nicht kannte und man zusätzlich mit der Balance zu kämpfen hat. Der Triggerstab war natürlich erst mal nicht so angenehm, aber im Nachhinein dann doch sehr erlösend.

PY: Zeigt dein Körper typische tennispezifische Dysbalancen oder Schmerzen? Hand aufs Herz: Wie sieht es bei dir aus? Tust du genug für deine Beweglichkeit und Stabilität?

RS: Ehrlich gesagt nein, aber ich arbeite daran, dass es besser wird. Ich bin einfach extrem verkürzt; insbesondere vom Fuß bis zum Rücken und merke, dass mir Dehnung gut täte. Gerade der untere Rücken leidet etwas und ich habe auch etwas Probleme mit meiner Ferse. Schulter und Ellenbogen zum Glück nicht.

PY: Was rät dir dein Physiotherapeut, Alexander Wall?

RS: (lacht) Yoga!

PY: Na, dann lass’ uns mal gemeinsam trainieren. Ich bin gespannt, wie du dich danach fühlst und was du sagst.

Nach der 90 minütigen Yogastunde

PY: Na René, wie fühlst du dich?

RS: Ich bin nass geschwitzt (lacht). Aber ich fühle mich sehr gut, richtig gelöst. Aber es war auch ganz schön anstrengend zum Teil.

PY: Wie fühlt sich Yoga im Gegensatz zu Deinem Ganzkörpertraining an?

RS: Einige Übungen ähneln sich und kannte ich auch schon und einige waren mir total neu. Die Ausführung, das Synchronisieren der Haltungen mit der Atmung, das war mir neu und für mich nicht auf Anhieb so einfach. Mir gefielen die Ausrichtungen, die Feinheiten deiner Ansagen und auch das Arbeiten ohne einen Spiegel sehr gut.

PY: Im Yoga trainiert man seine Körperwahrnehmung mit, daher gehört hier kein Spiegel hin. Du hast ein sehr gutes Körpergefühl als Leistungsspieler, das merkt man gleich.

RS: Ich dachte in einigen Haltungen hätte einen geraden Rücken, wie zum Beispiel im Herabschauenden Hund. Als Du mir dann die Einzelheiten beschrieben hattest, habe ich erst gemerkt, dass es scheinbar anders ist und versuchte dann die Haltung deiner Anleitung anzupassen. Viele Details, die ich so nicht wahrgenommen hätte. Das gefiel mir besonders gut und ich denke, da ist noch Potential. (lacht)

PY: Wie ist es für dich gewesen, das Yogaboard von Strobel & Walter, den TMX Trigger und die Blackroll mit Yoga zu verbinden.

RS: Ich kenne Blackroll bereits und nutze es privat schon, aber heute habe ich gespürt, scheinbar nicht ausreichend. Neu war mir die Vielfalt, und dass man sehr gut damit auch an Schwachstellen arbeiten kann wie dem Hüftbeuger, Zwerchfell und Brustwandfaszie. Das war sonst nur die Aufgabe meines Physiotherapeuten. Füße und Waden muss ich definitiv sorgfältiger ausrollen. Auch die Vibrationsrolle hat mich beeindruckt und möchte ich gerne selbst mehr nutzen. Der TMX Trigger machte mir - ehrlich gesagt - erst mal Angst. (lacht). Aber du hattest Recht, kaum hatten wir den Trigger am Brustmuskel eingesetzt, konnte ich als Linkshänder tatsächlich den Kreuzgriff schaffen, so dass ich in der Außenrotation der linken Schulter meine rechte Hand von unten fassen konnte. Das ist mir bisher noch nicht geglückt. Das Yogaboard bringt einen ordentlich ins Schwitzen. Einfachere Haltungen auf der Matte fühlten sich auf dem Balanceboard dann doch schwieriger an. Die Kombination von Stabilitätstraining & Dehnung mit den Fasziengeräten hat mir sehr gut gefallen. Ich merke, dass mir die Tools geholfen haben tiefer in Dehnung zu kommen. Einbeinstand werde ich auch mehr üben und einbauen in mein Training. Insbesondere optimal als Verletzungsprophylaxe. Denke, dass das eine sinnvolle Stabilisationsarbeit für meine Sprunggelenke und Knie sind.

PY:Was ist dein Resümee für dich persönlich? Wie hast du Yoga erlebt.

RS: Ganz ohne Klischee, Vorurteile und Esoterik! Denke, mein Physiotherapeut hatte Recht. Yoga ist das richtige für mich. (lacht). Wer hätte das gedacht! Ich danke dir auf jeden Fall für die lehrreiche Einheit und will auf jeden Fall am Ball bleiben und weitermachen.

PY: Wenn du mit deiner Sportlerbrille nun auf das Yogatraining blickst, stellt Yoga eine sinnvolle Ergänzung zum Sport insbesondere Tennis dar?

RS: Absolut. Ich hätte vor Jahren damit starten sollen. Wenn ich sehe wie ein Roger Federer seinen Brustkorb öffnen und seine Schultern in einem großen Radius bewegen kann, um dadurch seinen Beschleunigungsweg zur erhöhen und mehr Spinn in den Ball bringt, ist das schon sehr beeindruckend. Beweglichkeit, Körperwahrnehmung, Konzentration, bewusste Atemtechnik, Regeneration sind absolut wichtige Themen, die in keinem Tennistraining als Ergänzung fehlen sollten, gerade auch dann, wenn man älter wird. Davon bin ich heute überzeugt

PY: Vielen Dank, lieber René, das freut mich sehr zu hören und freue mich auf die nächste Einheit mit dir!

Mehr zu René Sturm findet ihr u. a. auf der BLACKROLL® Athleten Seite

 

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