Über das B E R Ü H R T - S E I N

Es war im Frühjahr 2016, da hat Ranja Weis einen sehr schönen Text zum Thema Yoga und „sich selbst spüren, Mitgefühl entwickeln und Nähe zulassen“ geschrieben. Ich fand den Text wunderschön. Und beim Lesen – und noch viel später – habe ich gemerkt, wie viel Yoga auch für mich mit dem zu tun hat, was ich „BERÜHRT-SEIN“ nennen würde. 

Warum ist das so? 

Im Yoga begeben wir uns in verschiedene Körperhaltungen, sogenannte Asanas. Und doch immer mit dem Ziel, uns über das Spüren und das Atmen mit uns selbst zu verbinden. Und tun wir das sanft, aber bestimmt, und mit großer Achtsamkeit, dann passiert es oft unweigerlich, dass wir auf emotionale Blockaden stoßen. Mauern, die uns davor schützen, zu viel zu spüren, zu sehr BERÜHRT zu sein. 

Denn das BERÜHRT-SEIN hat zwei Seiten: die schöne, ekstatische, weltumspannende, voller Energie und Liebe. Und die ängstliche, schmerzhafte, sich klein machende und verschwinden wollende. Es gibt die eine Seite des BERÜHRT-SEIN nicht ohne die andere. Je feiner wir spüren, desto mehr spüren wir von beiden. 

Aber auch durch Yoga – und vor allem die darin enthaltene Achtsamkeit – können wir lernen, unser BERÜHRT-SEIN zu halten, nachdem wir es gespürt haben. Auf eine Art zu halten, mit der wir weder ausflippen, noch wegrennen oder uns verstecken müssen. Auch wenn es manchmal gut tut, das zu tun. Und auch erlaubt sein muss. Aber wenn wir wollen, können wir uns entscheiden, wie wir reagieren. Weil wir die Kapazität für diese Entscheidungsfreiheit entwickelt haben. 

Und ich glaube, das ist der Punkt, von dem auch Ranja schreibt. Ich kann Yoga nutzen, um in immer akrobatischere Posen zu kommen. Und mich dabei ablenken und weiter daran festhalten, nichts zu spüren, mich nicht BERÜHREN zu lassen. 

Oder ich nutze Yoga, um durch mein Dickicht an Mauern zu gehen. Behutsam. Aber stetig. Und dann immer tiefer berührt werden zu können und in der BERÜHRUNG stehen zu bleiben. Sie (aus-) zu halten. Und mich in diesem Augenblick tief mit anderen Wesen verbinden zu können. Das geht dann gerne auch im Kopfstand.

With Love Katharina

Den Beitrag von Ranja gibt es hier: Ranja Weis

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