Der ATEM – tiefer geht’s nicht

Schon immer wollte ich einen Beitrag über den Atem schreiben.Bisher hab ich mich nicht getraut. Bisher ist es nicht geflossen. Geflossen in Worten, um ihn zu beschreiben. Zu groß ist er mir vorgekommen, um ihn irgendwie festhalten zu können. Der ATEM. Das Wunder des Lebens. Jetzt wird mancher mit den Augen rollen: „Was redet sie da?“ „Bisschen pathetisch, die Gute.“ „Ich hab echt besseres zu tun. “Aber ist das so? Haben wir besseres zu tun, als zu atmen? Ich glaube nein. Der Atem ist das intimste, großartigste und durchdringendste Geschenk des Lebens an unseren Körper, und an unseren Geist. Im Yoga, und in der Meditation, ist der Atem zentral. Wir sitzen, und atmen. Wir halten eine Pose, und atmen. Wir meditieren, und atmen. Tagein, tagaus. Immer. Und immer wieder. BEWUSST zu atmen ist der größte Akt der Hingabe, den wir an unseren Körper machen können. Uns mit unserem Atem zu VERBINDEN ist die größte der Form der Intimität mit uns selbst. Wenn wir den Atem spüren, wie er sich in uns bewegt, wie er jede Zelle unseres Körpers erreichen kann, sind wir mitten in uns. Unser Atem ist wie eine Welle, auf der unser Bewusstsein immer tiefer in uns hinein dringen kann, wir uns immer tiefer und feiner spüren können. Auch beim bewussten Atmen sind wir Grobmotoriker. Am Anfang fühlen wir nicht viel, es ist holprig, wir verlieren den Atem, der Geist schweift ab, wir müssen uns mühevoll wieder auf die nächste Welle hinaufhieven. Es bedarf der ausdauernden und disziplinierten Praxis, um unsere Sinne immer feiner auf dem Atem surfen zu lassen. Und ihn so in immer subtilere, verstecktere Teile unseres Ichs vordringen zu lassen. Eine endlose Reise. Die spannendste – und die schönste – die ich mir vorstellen kann. Es gibt unzählige Gedichte und Zitate über den Atem. In der Bibel heißt es, Gott „bläst den Menschen den Hauch des Lebens ein. “Und Buddha sagte: „Wenn ich einatme, dann weiß ich, dass ich einatme. Und wenn ich ausatme, dann weiß ich, dass ich ausatme.“ Die folgenden Zeilen von Rilke – über den Atem – gehören zu meinen liebsten:

„Einzige Welle, deren allmähliches Meer ich bin; sparsamstes du von allen möglichen Meeren, – Raumgewinn.“ 

Also atmet. In diesem Moment. Ihr seid lebendig. Fühlt es!

With love - Katharina 

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